CBI-Finale: Vier Jahre gemeinsame Pionierarbeit für zirkuläres Bauen

Am 23. Oktober feierte die Circular Building UnConference ihr Finale. Damit enden symbolisch vier Jahre Innovation Booster "Circular Building Industry (CBI)". Was als offene Innovationsplattform begann, ist heute ein vernetztes Ökosystem mit konkreten Lösungen, Projekten und Partnerschaften entlang der gesamten Wertschöpfungskette des zirkulären Bauens.

Worum ging es beim CBI?

Der CBI wurde von Innosuisse ermöglicht und von ETH sus.lab den Partnern, Circular Hub, HSLU, NEST EMPA, Switzerland Innovation Park Central, sia und Swiss Recycling betrieben. Ziel: radikale, kollaborative Ideen für zirkuläre Produkte, Services, Prozesse und Geschäftsmodelle schneller aus der Forschung in die Praxis bringen - mit Förderbeiträgen, methodischer Unterstützung, Netzwerk und jährlicher UnConference als Bühne. Pro Team waren Förderbeiträge bis 25'000 CHF möglich.

Insgesamt hat CBI in sieben Calls 50 Projekte gefördert.

Fortschritte für die Kreislaufwirtschaft im Bau

Zirkularität war am Anfang des CBI in der Schweiz zwar prominent diskutiert, aber stark fragmentiert - viele Pilotprojekte, wenig skalierte Geschäftsmodelle und wenig Schnittstellen zwischen Forschung und Umsetzung. Der CBI setzte genau hier an: offene, netzwerkübergreifende Zusammenarbeit, niederschwellige Förderung und eine jährliche Bühne für die Ergebnisse.

In den vergangenen Jahren sind grössere und stabilere Netzwerke zwischen Industrie, Forschung, Start-ups und öffentlicher Hand entstanden. Gleichzeitig zeigen immer mehr Praxisbeispielewie zirkuläre Prinzipien heute bereits erfolgreich umgesetzt werden. Dadurch hat die Sichtbarkeit zirkulärer Ansätze in Programmen, der Förderlandschaft und der Branchenkommunikation deutlich zugenommen. Regelmässige Calls, begleitende Workshops und die wachsende Bühne der UnConference haben zudem zu einer breiteren Relevanz und stärkeren Sensibilisierung innerhalb der gesamten Bau- und Immobilienbranche geführt.

Die Rolle von Circular Hub

Der Circular Hub war im Rahmen des Innovation Boosters ein zentraler Partner für Kommunikation, Wissenstransfer und Vernetzung. Als Plattform für zirkuläres Bauen machte Circular Hub Forschung und Praxis sichtbar, stärkte den Austausch zwischen den Akteuren und trug dazu bei, zirkuläres Denken im Schweizer Bauwesen fest zu verankern.

Im Rahmen der diesjährigen UnConference führte Circular Hub eine interaktive Live-Session durch die Entwicklung von zirkulärem Bauen von 2018 bis heute – moderiert von Marloes Fischer (CEO) und Anja Bundschuh (Geschäftsführerin von C33). Das Publikum wurde eingeladen, via Menti mit einem Wort auf die Frage zu antworten:

„Wo seht ihr die grösste Chance für Zirkularität im Bau?“

Die meistgenannte Antwort: Zusammenarbeit.

Marloes Fischer fasste es treffend zusammen:„Die Zusammenarbeit hat den CBI geprägt – und Vertrauen ist ihr Fundament. Nur wer Vertrauen hat, ist bereit, Wissen zu teilen und gemeinsam Neues zu schaffen.“

Ausblick - Was bleibt und was als Nächstes kommt:

Mit dem Finale der UnConference endet der CBI Booster. Die Ergebnisse, Netzwerke und Werkzeuge bleiben auf der Werbsite von C33. Circular Hub wird die Erfahrungen, Tools und die Community weiter pflegen und ausbauen.

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