Zirkuläre Innovation im Schweizer Bau: Wo steht das Feld wirklich?

Das zentrale Ergebnis ist klar und richtungsweisend.

46% der Projekte adressieren Wiederverwendung – Reuse dominiert das Feld. Das ist ein Signal für eine reife Grundhaltung. Doch Strategien mit höherem Kreislaufwert – Refuse, Rethink, Reduce – bieten noch erhebliches Entwicklungspotenzial. Wer Ressourcenverbrauch substanziell senken will, muss früher ansetzen: in der Planung, im Design, in der Investitionsentscheidung.

Besonders aufschlussreich: Die Nutzungsphase von Gebäuden ist ein weitgehend offenes Feld. Dabei entstehen dort über Jahrzehnte die grössten Umwelt- und Betriebskosten. Für Investoren mit langfristigen Haltestrategien ist das kein Randthema – es ist der Kern.

Warum kommt systemische Innovation langsamer voran?

Nicht wegen fehlender Ideen. Sondern weil strukturelle Rahmenbedingungen noch aufgebaut werden: koordinierte Wertschöpfungsketten, gemeinsame Dateninfrastruktur, Finanzierungsinstrumente jenseits der frühen Projektphasen, und ein Regulierungsrahmen, der zirkuläre Prozesse aktiv begünstigt. Systemische Projekte brauchen koordinierte Ökosysteme – und genau diese entstehen gerade.

Was das für Investoren, Planer und die öffentliche Hand bedeutet.

Zirkuläres Bauen ist kein Nischenthema mehr – aber es braucht Akteure, die Übersetzungsarbeit leisten: zwischen Projektlogik und Investitionsstrategie, zwischen Piloterfahrung und Skalierbarkeit, zwischen Regulierung und Innovation.

Genau hier setzt Circular Hub an. Seit 2021 haben wir den Aufbau und das Wirken des CBI Booster im Kernteam begleitet. Heute begleiten wir Projekte, in denen diese Komplexität entscheidend wird – von der strategischen Einordnung bis zur konkreten Umsetzung.

Wenn Sie vor ähnlichen Fragen stehen, sprechen Sie uns gerne an.

Foto Thimo Pedersen  Unsplash

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