Unsere Lesetipps

Bei unseren Recherchen lesen wir viel Innovatives, Kreatives und Praktisches zum Thema Circular Economy. Was uns überzeugt, stellen wir einmal im Monat für Sie zusammen. Diesen Monat ist das der neue Bericht des Weltbiodiversitätsrates (IPBES), der leider kein gutes Bild unserer Umwelt zeichnet. Glücklicherweise gibt es immer mehr vielversprechende Initiativen. Zum Beispiel im Bausektor, wo mit zirkulären Lösungen neue Wege beschritten werden.

Zeit zu handeln: Laut dem Bericht des Weltbiodiversitätsrates (IPBES) der Vereinten Nationen waren noch nie zuvor so viele Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht wie heute. Trotz der erschreckenden Fakten gibt der Bericht auch Grund zur Hoffnung: Es ist noch nicht zu spät für einen Wandel, dafür müssen wir jedoch sofort beginnen, und das sowohl auf lokaler wie globaler Ebene.

Sandabbau: Der Bausektor braucht global 50 Mia. Tonnen Sand pro Jahr. Der Bericht von UN Environment berichtet, wie fatal das für lokale Ökosysteme ist. «Ironically, Dubai is importing sand from Australia to keep up with its building needs”, sagt dieser Artikel des WEF. Der Bericht von UN Environment soll ein Ausgangspunkt für den Dialog zwischen den wichtigsten Akteuren und Interessensgruppen in der Wertschöpfungskette bilden.

Wieder eingebaut: Positiv sind uns auch diese Townhäuser in Kopenhagen aufgefallen. Beim Bau der Upcycle Studios verwendete die Lendager Gruppe recycelten Beton, wiederverwendbare Doppelglasscheiben und gebrauchte Bodenplatten. Sie sind ein Musterbeispiel für nachhaltiges Bauen ohne Kompromisse bei Qualität, Ästhetik oder Preis. 

Zermahlen: Zwei Berliner Designerinnen wandeln das, was Jahrzehnte lang in Mauern, Decken und Wänden verbaut war, mit viel Kreativität in moderne Terrazzo-Böden um. Sie erkannten in Bauschutt eine wunderschöne "Sammlung architektonischer Spuren und Hinterlassenschaften". Ihr Ziel ist es, einen geschlossenen Material-Kreislauf zu erschaffen und neue Anwendungsmöglichkeiten für zeitgenössische Baustoffe aufzuzeigen.

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